Block Ende.
14. Oktober 2011Dübisch.
14. Oktober 2011hmm, schweinfurt hald.
als ich heute meinen california flashread abgehalten habe, hatte ich mich zuerst sehr gefreut. dann aber, nach dem zweiten durchlesen mußte ich feststellen, das es hier so gut wie niemanden interesssiert hat. typisch. zuhause sitzen, trübsal blasen, und sich über die ungerechtigkeit der welt streiten, anstatt teilzunehmen. schweinfurt, halt. trostlose opfer in ihrer selbstlethargie vergehend: wacht auf, oder schlaft für immer. ich habe die zeit meines lebens, die ich mir mir selbst verdiene.
hiermit endet mein teilnahme an dieser trostlosigkeit, und meine offenheit für interessenlosigkeit. goodbye schweinfurt- viva la vita!
alexander
Verpasst.
19. September 2011leider habe ich den abgabetermin für music on video knapp verpasst. dennoch hier mein videobeitrag zum contest. die music kommt von den black rabbits. ich hatte spaß damit, und brauche keinen preis. den sollen andere bekommen. hier das resultat: schweinstown meets los angeles-
alexander
Werkschau.
19. September 2011das resultat war mehr als sehenswert. wer nicht kam, hat pech gehabt. doch tv touring gibt euch die chance auf einen kleinen späher-
viel spaß und danke an melanie und ihr team
alexander
Vernissage.
14. September 2011am morgigen donnerstag, 15.september 2011, findet im roxy filmtheater meine erste freie vernissage zusammen mit herrn peter pollinger hier in schweinfurt statt. einlass ist ab 20.00 uhr. gezeigt werden freie portraitarbeiten.
bon jour-
alexandre
Es gilt sich zu entscheiden.
3. August 2011die tägliche farce.
ich begegne schweinfurt, und ihre menschen die diese stadt darstellen. doch was ich sehe ist eine trostlose traurigkeit. in den gesichtern der menschen steht es, ob jung oder alt. es ist nicht zu übersehen. selbst der einkauf wird zum trauerspiel, ein hetzlauf nach etwas was man selbst nicht hat, und dennoch in sich trägt- eigenheit. stolz und würde. die eigene freiheit, verkannt, vorbei gerannt.
das drama:
das vorbeischlendern an dingen, die nur durch ihren idealistischen kapitalismus einen wert bekommen.
oh, ein neues paar schuhe- oh, ein neues kleid- oh, ein neue tasche. ey, geiler schlitten, geile kiste, geiler bock.
wo führt das hin?
in das hier und jetzt.
die eilige hast von feierlichkeit zu feierlichkeit. trinken und vergessen. der neue zeitgeist. wertlosigkeit im dasein.
wo ist die wahrnehmung geblieben?
auf der strecke…ins kaufhaus, in die discotheque, zum arbeitsplatz- dem lästigen.
huren des honorars sind wir alle.
doch wo ist der mensch?
sein leben, sein erleben?
die verstohlenen blicke der heraus geputzten weiblichkeiten unserer stadt…still vor sich hin tippend auf ein elektronisches gerät. daten übermitteln- ja, das ist es nur.
inhalte? unnütz, hauptsache etwas auf flatrate getippt und oder verredet. zeitlimits erfüllen mit sinnloser füllung.
umher spazieren, heißt heute, was einmal flanieren gewesen. doch, was sollen dann all die äußerlichkeiten, das zur schau stellen im vorbei schleichen?
aufwachen, weibvolk dieser stadt: die emanzipation der frau ist passé. da helfen selbst römische legionärsandaletten nichts, rütteln nicht an der tatsache wer tatsächlich – so ist es zu hoffen- noch 2 (zwei!) eier in den hosen trägt.
es lebe die renaissance der weiblichkeit!
wir männer, das mannsvolk. auch das ist heutzutage offensichtlich nicht mehr als die kosmetikabteilung im drogerieladen. haleluja. wer mann, wer frau? die metrosexualität, gezüchtet durch die emanzipations generationen meiner eltern, und auch der meinen, ist zum fluch des individuums geworden.
wo, frage ich, wachsen noch echte schamhaare? brustbehaarung und beinrasur folgen dem epilierwahn der beautysalons zu dem dich deine frau- im worst case- deine mutter schickt. die folge: glatzköpfige penismützen bevölkern die strassen. nein, keine skinheads- gewöhnliche konsumisten.
das weibliche soll ihre weiblichkeit leben- wie ebenso das maskuline seine. nein, nicht zurück in die höhle, zivilisiert geht es auch. bemühung um das eigene ich, nicht im egoismus par excellence. ist das so schwer?
wo ist die eigene kreativität hingegangen? zum nächsten “heißen” modelabel? unglaublich, was eine kleinstadt nicht zu bieten hat.
verschlossene verwunschenheit geistert durch das oberflächliche volk, und somit durch die “stadt, die die zukunft findet”. sehen, gesehen und dadurch übersehen werden. der blick nach dem label auf der jacke, dem richtigen lipglos zum cremefarbenen slipperstrümpfchen. oh, wie “wichtig” erscheint dies im hinblick auf unsere sterblichkeit. opfer des modediktats, der “szene”, verrecken mit frischgebügeltem hemd- hauptsache gut aussehen!
und wegsehen. ich kann das leider nicht. der fluch des kreativen, des interessierten.
dennoch liebe ich es euch anzusehen. macht nur weiter so: die großkonzerne freuen sich und reiben sich schon die hände.
willkommen in eurer wirklichkeit, die ihr gestaltet. nein, es ist nicht die langweilige party- ihr selbst seid es. nein, es ist nicht der blöde türsteher der euch nicht hinein läßt, euer verhalten ist es.
ich spreche aus eigener erfahrung. wer sie nun teilen will ist eingeladen. muß dies aber selbst entdecken und erarbeiten.
mehr hilfestellung kann ich nicht bieten.
jetzt kann ich wieder in ruhe arbeiten- danke für eure unaufmerksamkeit.
macht euch frei!
das stadtverderben kennt kein standby-
alexander
Stadtverderben.
22. Juli 2011es ist soweit meine brüder und schwestern.
dato zeitlich und historisch, befinden wir uns im 4.ten historischen untergang unserer stadt, unserer heimat.
wacht auf, und greift zu den waffen- unser wahrhaftiges selbst und ihre wahrnehmbarkeit.
lasst es nicht so weit kommen, das wir im dunst von feierei und vernebelung den lebenssinn vergessen.
aufwachen, anpacken, wahrnehmen.
nicht noch mehr betrunkenheit, nicht noch mehr geldgeberei wird unsere befreiung sein.
nein, die wahrnehmung unseres individuums und dessen respekt vor der welt kann uns letztlich befreien von der verhaftung eines 8 std. jobs.
mein letzter appell: seit euer selbst, und mit uns allen. dann kann diese schlacht gewonnen werden.
aus dem verfallenem wächst letztlich das unbefangene neue. der phönix aus der asche. wenn es nicht anders geschehen kann, gut.
ihr habt die wahl.
gute nacht, und den schönsten morgen den ihr haben wollt-
alexander
die schlachtung hat begonnen. ich ziehe mein schwert für die gerechtigkeit und das leben, die freiheit und die brüderlichkeit!
adieu.
Mein Milieu.
26. Juni 2011jetzt wird es zeit zu leben.
erleben.
den kiez, das milieu.
bald bin ich nun für einen monat in meiner neuen umgebung. ja gut, ich kenne den zürch (=tierkot), von mir liebevoll “schweinescheiße” genannt ( auch die namensgeber unserer stadt müßen schließlich mal…), schon von früheren besuchen. der älteste statdteil, das urschweinfurt.
die st.salvatorkirche, an deren stelle ganz ganz früher einmal die henneburg stand, bevor sich die schweinfurter als freie reichsstädter freikauften vom bistum würzburg und sich gemeinsam dem druck aus münchen entgegen stemmten, diese einrissen und schließlich mit den steinen der burg den marktplatz pflasterten.
was eine einheit, was ein freigeist- wir erinnern uns.
ja, auch das war einmal ein stück schweinfurt.
klar, die zeiten ändern sich.
wir vermischen uns mit anderen kulturen, anderen zeitgeistern: konsum, umsatz, gewinnsteigerung.
all das schwingt uns im genick wie ein nasser sack.
wo bleibt da der freiraum für wahrnehmung?
wahrnehmung, wer man ist, was man hat, was man will- im leben.
zeit inne zu halten. reflektion, die kleinen schritte machen auch auf dauer eine große strecke aus.
bleibt bei euch, und wir mit uns.
feiert diese stadt.
seht genau hin- wir sitzen alle im selben boot- direkt am river main!
yeah.
danke für das wahrnehmen meiner gedanken, für eure zeit.
diese stadt ist nicht schlecht, nicht langweilig, oder klein.
nein.
sie ist das, was ihr daraus macht.
ein gruß an cypres hill, frankfurter eck, mission street, klein paris, roma, downdown- wir haben alles hier.
ihr müßt nur eure augen öffnen.
schweinfurt ist gut, seine burger ebenso.
gebt euch mühe, sie wird belohnt-
das wort zum sonntag-oh year!
herzlich willkommen in eurer stadt.
alexander
Rennstrecke.
16. Juni 2011hallo leute,
endlich- nach knapp 2 wochen arbeit ist die rennstrecke, die unterführung am unteren marienbach zwischen skaterpark und mainlände, heute fertig gestellt worden.
ein hoch auf die kunst am bau!
vielen dank vorerst an herrn marcus reus, ohne ihn wäre diese kreative ausgeburt meiner selbst nicht auf die strecke gekommen. mein favourite fliesenleger deluxe!
auf’s äußerste empfehlenswert!!!
anbei nun ein kleiner gimmick in live action: “die säurüssel”.
der schweinischste wasserablasser der welt, mitten in schweinstown.
herr kummer macht selbigen nicht, sondern gibt alles-
wasser marsch!
viel spaß ab sofort beim undercruisen der eisenbahnstriemen-
gute besserung für mein rechtes sprunggelenk, und dann nichts wie ab ans long board- frisch vom mr.brettstadt: christian rinn!
ebenfalls äußerst empfehlenswert-
ride on dudes!
alexander
ps: produziert wurden die schnüdlrüssel übrigens in zusammenarbeit mit herrn marcel reiss, von meisterkeramik.de in winkels, bäd kissingen-
Longboard Hero.
9. Juni 2011my new hobby!
thanks to mo morgenthaler and patrick brandt for sharing their board to give me entrence to that amazing feeling!
ride on-
alexander

Holger L a s c h k a
Erich V a l t i n
Kerstin W e s t p h a l
Alexander Z i e g l e r
Polizei informiert: