Josephi-Bieranstich in Hausen: Eck hämmerte, Boberg spülte
Hausen/Lkr. Schweinfurt (14.3.2010) - Staatssekretär Gerhard Eck war gar nicht mehr zu bremsen; kraftvoll hämmerte er noch gegen den Spund, als das erste Fass des Hausener Josephibieres längst angezapft war. Den Grund berichtete er auch sogleich: Einem Bürgermeisterkollegen sei es einmal passiert, dass er ein Fass mit nur zwei Schlägen angezapft, sich freudig zum Publikum umgedreht hätte und anschließend von hinten mit Bier geduscht wurde, weil der Zapfhahn noch zu locker saß und vom Druck des Bieres wieder aus dem Fass gespült wurde. Das sollte ihm nicht passieren und so ging er lieber auf Nummer sicher, ehe er Braumeister Ullrich Martin, der mit einigen Maßkrügen in der Hand schon parat stand, zur Tat schreiten ließ. Die ersten Maßen - nicht nur für die anwesende Politprominenz aus dem Kreistag - waren gratis; danach ließen sich rund 200 Gäste im Festaal und den Wirtshausräumen noch ein paar Halbe des äußerst süffigen Gerstensaftes schmecken.
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Nicht ganz so gehaltvoll wie der Hausener Weihnachtsbock, mit einem Alkoholanteil von fast sechs Prozent aber immer noch ein ziemlich starkes Gebräu ist Ullrich Martins Josephi-Bier ein kräftiger Frühjahrstrunk, der ausschließlich in der Brauereigaststätte oder als Fassgebinde zu beziehen ist. Rund zwölf Hektoliter wurden eingebraut - "das sollte bis Mitte April reichen", hofft Martin. Am gestrigen Samstag wurde allerdings schon tüchtig zugelangt, wobei auch das nicht ganz so starke Spezialbier gut ging. Die Fotoshow von SWEX.DE zeigt gut gelaunte Gäste des Josephi-Anstichs und den früheren Schweinfurter OB-Kandidaten Marc-Dominic Boberg beim Gläserspülen; er revanchierte sich auf diese Weise bei Volker Martin, dem Bruder des Braumeisters, der für Boberg die Wahlkampffotos geschossen hatte...
Holger Laschka