LEADER-Projekt: Nach der Stadt spielt auch der Landkreis die Karte "Kultur"
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Deshalb trafen sich nun auf Einladung des Regionalmanagements Schweinfurter Land Akteure aus den Bereichen Kulturarbeit und Kulturvermittlung, Kunst- und Kulturschaffende sowie Vertreter der Regionalinitiativen. Im Mittelpunkt des Workshops in Geldsheim stand die künftige Entwicklungsstrategie für die Kulturarbeit und Kulturentwicklung im Schweinfurter Land. Nach der Begrüßung durch Geldersheims 2. Bürgermeisterin Annemarie Schuler wurde unter der Leitung des Moderatorenteams Bettina Wendt, Dagmar Stonus und Dr. Jochen Ramming (Kulturbüro FranKonzept) den Fragen nachgegangen, wie die Kulturlandschaft attraktiver gestaltet werden kann, wo neue Impulse gesetzt können und für welche Zielgruppen Kultur gemacht und angeboten werden soll.
Dagmar Stonus zeichnete zunächst das Bild der Kulturlandschaft nach: Über 200 Gruppen und Vereine bieten ein musikalisches Angebot, fast 40 Vereine und Kulturarbeitskreise kümmern sich um Brauchtum, Geschichte und Heimatkultur; außerdem machen 30 Museen und Sammlungen Kulturgeschichte erlebbar. Hinzu kommen Veranstaltungsreihen wie Kulturtage und Kulturwochen der Gemeinden sowie überregional bedeutsame Kulturveranstaltungen wie das Varieté-Festival und die Passionsspiele Sömmersdorf. Feststellbar ist, dass das Kulturleben im Schweinfurter Land äußerst vielfältig ist, sagte Stonus: „Dank vieler ehrenamtlicher Akteure, ohne die eine bunte Kulturarbeit undenkbar ist.“
In Arbeitsgruppen formulierten die zirka 25 Tagungsteilnehmer ihre Wünsche und Vorstellungen für die kulturelle Zukunft der Region. Die lebendige Diskussion der aus verschiedenen Kulturbereichen und Sparten stammenden Akteure brachte eine Fülle von Vorschlägen zu Tage. Schwerpunkte der künftigen Kulturarbeit werden in einer verstärkten Einbeziehung der Jugendlichen und in der Entwicklung von jugendspezifischen Angeboten gesehen.
Als ebenso wichtiges Handlungsfeld wird die stärkere, möglichst spartenübergreifende Zusammenarbeit erachtet. Und nicht zuletzt wird eine intensivere Unterstützung durch die politisch Verantwortlichen sowie die Anerkennung der Leistungen der Kulturakteure, insbesondere zur Motivation der Ehrenamtlichen, gewünscht. Durchaus selbstkritisch wird die Notwendigkeit zu einer professionellen Öffentlichkeits- und Pressearbeit gesehen, ebenso wie die Strukturierung der Angebotsvielfalt. Auch Verbesserungen im Service und die Entwicklung von Kulturangeboten „im Paket“ können nach Meinung der Teilnehmer zu einer Qualitätsverbesserung und Attraktivitätssteigerung im Kultursektor beitragen.
Konrad Bonengel, als Leiter des Sachgebietes Kreisentwicklung verantwortlich für die Kulturarbeit im Landkreis Schweinfurt, dankte den Akteuren für ihre Mitarbeit und ihr großes und in der Regel ehrenamtliches Engagement. Die Ergebnisfülle des Workshops wird nun vom Kulturbüro FranKonzept ausgewertet. Daneben werden die Gemeinden befragt, und es gibt so genannte Experteninterviews. Aus dieser breiten Palette an Wünschen, Handlungsfeldern und Ergebnissen wird das Kulturbüro Handlungsempfehlungen für die künftige Kulturarbeit im Schweinfurter Land entwickeln.
Dagmar Stonus zeichnete zunächst das Bild der Kulturlandschaft nach: Über 200 Gruppen und Vereine bieten ein musikalisches Angebot, fast 40 Vereine und Kulturarbeitskreise kümmern sich um Brauchtum, Geschichte und Heimatkultur; außerdem machen 30 Museen und Sammlungen Kulturgeschichte erlebbar. Hinzu kommen Veranstaltungsreihen wie Kulturtage und Kulturwochen der Gemeinden sowie überregional bedeutsame Kulturveranstaltungen wie das Varieté-Festival und die Passionsspiele Sömmersdorf. Feststellbar ist, dass das Kulturleben im Schweinfurter Land äußerst vielfältig ist, sagte Stonus: „Dank vieler ehrenamtlicher Akteure, ohne die eine bunte Kulturarbeit undenkbar ist.“
In Arbeitsgruppen formulierten die zirka 25 Tagungsteilnehmer ihre Wünsche und Vorstellungen für die kulturelle Zukunft der Region. Die lebendige Diskussion der aus verschiedenen Kulturbereichen und Sparten stammenden Akteure brachte eine Fülle von Vorschlägen zu Tage. Schwerpunkte der künftigen Kulturarbeit werden in einer verstärkten Einbeziehung der Jugendlichen und in der Entwicklung von jugendspezifischen Angeboten gesehen.
Als ebenso wichtiges Handlungsfeld wird die stärkere, möglichst spartenübergreifende Zusammenarbeit erachtet. Und nicht zuletzt wird eine intensivere Unterstützung durch die politisch Verantwortlichen sowie die Anerkennung der Leistungen der Kulturakteure, insbesondere zur Motivation der Ehrenamtlichen, gewünscht. Durchaus selbstkritisch wird die Notwendigkeit zu einer professionellen Öffentlichkeits- und Pressearbeit gesehen, ebenso wie die Strukturierung der Angebotsvielfalt. Auch Verbesserungen im Service und die Entwicklung von Kulturangeboten „im Paket“ können nach Meinung der Teilnehmer zu einer Qualitätsverbesserung und Attraktivitätssteigerung im Kultursektor beitragen.
Konrad Bonengel, als Leiter des Sachgebietes Kreisentwicklung verantwortlich für die Kulturarbeit im Landkreis Schweinfurt, dankte den Akteuren für ihre Mitarbeit und ihr großes und in der Regel ehrenamtliches Engagement. Die Ergebnisfülle des Workshops wird nun vom Kulturbüro FranKonzept ausgewertet. Daneben werden die Gemeinden befragt, und es gibt so genannte Experteninterviews. Aus dieser breiten Palette an Wünschen, Handlungsfeldern und Ergebnissen wird das Kulturbüro Handlungsempfehlungen für die künftige Kulturarbeit im Schweinfurter Land entwickeln.

Petra K r o l l
Erich V a l t i n
Kerstin W e s t p h a l
Polizei informiert: