Vorwärts mit Frauen in Unternehmen
Unternehmen müssen mehr gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen, wenn eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung in Europa gelingen soll. Der Binnenmarktausschuss im Europäischen Parlament hat am Dienstag seine Stellungnahme zu dem Bericht 'Ein Corporate Governance-Rahmen für europäische Unternehmen' abgegeben.
Die fränkische SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal kommentierte: "Börsennotierte Konzerne stehen in der Pflicht, das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaft wiederherzustellen. Dazu gehört auch ein Umdenken in der Unternehmensführung."
Ein starker Europäer leitet das Parlament
„Das ist ein guter Tag für Europa! Ich freue mich sehr über die Wahl von Martin Schulz als Präsident des Europäischen Parlaments. Wir brauchen einen Präsidenten des Parlaments der auf Augenhöhe mit dem Kommissionspräsidenten und den Staats- und Regierungschefs agiert. Nur so wird Europa demokratischer, nur so gewinnen die Bürgerinnen und Bürger mehr Mitbestimmung. Gerade jetzt, wo viele wichtige Entscheidungen über die Zukunft Europas anstehen, ist die Wahl von Martin Schulz ein wichtiges und richtiges Signal.
Klein wie eine Kaffeetasse und rettet 500 Menschenleben
"Mit dieser Verordnung werden wir Menschenleben retten!", so die Berichterstatterin der sozialdemokratischen Fraktion im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz im Europäischen Parlament Kerstin Westphal zu der bei der letzten Sitzung des Ausschusses abgestimmten Verordnung, die neue Regeln für die Genehmigung und Marktüberwachung von zwei-, drei-, und vier-rädrigen Fahrzeugen schafft.
Die SPD-Europaabgeordnete hatte sich insbesondere dafür eingesetzt, dass Hersteller in Zukunft verpflichtet sind, Anti-Blockier-Systeme (ABS) bei motorisierten Zweirädern über 50 Kubikzentimeter einzubauen.
Mit EU-Geldern aus der Krise wachsen
Griechenland, Irland und andere Mitgliedstaaten, die bei der Bewältigung der Staatsverschuldung mit besonderen Schwierigkeiten zu kämpfen haben, bekommen im Rahmen der europäischen Regionalförderung Unterstützung von der EU. Das Europäische Parlament hat sich heute in Brüssel für eine entsprechende Änderung der aktuellen Allgemeinen Verordnung zu den EU-Regionalfonds ausgesprochen.
Demografischer Wandel – Regionen können EU-Gelder nutzen!
Heute hat das Europaparlament in Straßburg den Initiativbericht der fränkischen SPD-Europaabgeordneten Kerstin Westphal zum demografischen Wandel mit großer Mehrheit angenommen. Dass das Thema zunehmend an Brisanz gewinnt, beweist auch der vor zwei Wochen vorgestellte Demografiebericht der Bundesregierung. Darin werden alarmierende Entwicklungen aufzeigt: Mit weniger Menschen und massiv veränderter Altersstruktur drohen negative Folgen für die Infrastruktur und für die Menschen in vielen Regionen. Es zeichnen sich Engpässe bei den Fachkräften und auch in den Bereichen Pflege und altersgerechtes Wohnen ab.
Kohnen und Westphal: Frauenquote muss kommen
Zum Treffen der Personalvorstände der 30 Dax-Konzerne mit Familienministerin Schröder, Arbeitsministerin von der Leyen, Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und Wirtschaftsminister Rössler erklären die Generalsekretärin der BayernSPD Natascha Kohnen und die SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal:
Natascha Kohnen: In Berlin wurde heute viel heiße Luft produziert. Für die neun Dax-Unternehmen in Bayern bleibt alles beim Alten: Frauen haben in Führungspositionen kaum eine Chance. Nur drei Prozent aller Aufsichtsratsmitglieder der börsennotierten Unternehmen in Bayern sind weiblich. Damit sich das ändert bedarf es verbindlicher Regeln. Die BayernSPD will deshalb am Samstag auf ihrem kleinen Parteitag in Treuchtlingen eine Mindestquote von 40 Prozent Frauen in den Vorständen und Aufsichtsräten beschließen.
Kostenlose Kinderbetreuung ist eine Investition in die Zukunft!
Flächendeckend kostenlose Kinderbetreuung in Europa soll es nach Vorstellung von Konservativen und Liberalen nicht geben. Bei der Ausschussabstimmung über den Bericht zum 'Demografischen Wandel und zur Rolle der EU-Strukturpolitik', den die fränkische SPD-Abgeordnete Kerstin Westphal federführend verfasst hat, kippte am Donnerstag in Brüssel eine Mehrheit von christdemokratischen und liberalen Europaabgeordneten die entsprechende Forderung an die Regionen und Mitgliedstaaten.
Nur gemeinsam geht’s nach oben – alleine droht der Abgrund
„Europa steht vor der Entscheidung: Entweder wir kämpfen gemeinsam für Wachstum, Wohlstand und Konsolidierung oder wir laufen alle in Richtung Abgrund,“ sagt die fränkische SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal. Gemeinsam mit der sozialdemokratischen Fraktion übte Kerstin Westphal, MdEP, scharfe Kritik am Krisenmanagement zur Stabilisierung der Eurozone bei der Generaldebatte im EU-Parlament.
CSU hat von europäischer Wirtschaft nichts verstanden
„Der Beschluss der CSU ist kein Ja zu Europa, sondern ein Knieschuss für eine gemeinsame und starke Wirtschafts- und Finanzpolitik. Darin findet sich nichts Neues. Und genau das ist das Problem. Zur Lösung der Krisen auf den Finanzmärkten helfen nicht die alten europafeindlichen Parolen. Wir brauchen endlich Instrumente, um die Finanzmärkte zu regulieren und in allen Mitgliedstaaten eine stabile Wirtschaft und stabile Finanzen zu schaffen.
Planlos in die Konjunkturflaute
In der Summe als Ablenkungsmanöver bezeichnet die fränkische SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal, die Maßnahmen, mit denen die Bundeskanzlerin und der französische Präsident Nicolas Sarkozy die Eurozone krisenfest machen wollen. „Merkel und Sarkozy verabreichen Placebos in der Hoffnung, dass sie eine Wirkung auf die Stabilität von Euroland haben. Ein Masterplan ist das nicht!“ Der Vorschlag der „tatsächlichen“ Wirtschaftsregierung solle zwar Geschlossenheit demonstrieren, sei aber in Wirklichkeit Etikettenschwindel.