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EU-Parlamentarierin Kerstin Westphal berichtet aus erster Hand

Dieses war der erste Streich. Doch der zweite folgt...?

"Sehr kämpferisch hat sich EU-Kommissarin Viviane Reding beim Thema Frauenquote in der Vergangenheit gegeben - doch dieser Kampfesmut scheint nun erlahmt. Ihre heutige Entscheidung, eine Konsultation durchzuführen, bevor im Laufe des Jahres dann unter Umständen ein Gesetzesvorschlag folgt, passt so gar nicht zum bisherigen beherzten Gebaren.

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Die freiwillige Selbstverpflichtung hat nichts gebracht - das wissen wir in Deutschland seit 10 Jahren, die EU-Kommission weiß es spätestens heute auch. Daher brauchen wir die Quote. Es geht nicht darum, Männer schlechter zu stellen. Es geht darum, Frauen endlich die Möglichkeit zu geben ihre Kompetenzen zu zeigen.
Gerade in der bayerischen und deutschen Debatte ist deutlich geworden: Weder Landes- noch Bundesregierung wollen starke Frauen. Nur durch eine starke Europäische Initiative, wie wir sie als europäisches Parlament schon lange fordern, erreichen wir das Ziel, dass Frauen endlich die gleichen Einstiegs- und Aufstiegschancen bekommen wie Männer.
Es braucht daher keine weiteren Untersuchungen über eine Geschlechterquote. Nötig ist vielmehr ein klarer Gesetzesvorschlag."

Marietta E d e r



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