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Die Mighty Dogs fiebern: Vorfreude und Kribbeln, vielleicht sogar eine kleine Eishockey-Euphorie

Schweinfurt (12.02.2009) - Gerade mal 360 Minuten effektiver Spielzeit, sechs Partien von diesem Freitag an bis lediglich zum 1. März, entscheiden, wer denn in die Halbfinals der Eishockey-Bayernliga einzieht. 30 Hauptrundenmatches spielen keine Rolle mehr, es geht bei Null los. Und für die Schweinfurter Mighty Dogs gleich mit einem echten Schlager: Beim Derby gegen die Höchstadt Alligators sollten die Fans rechtzeitig im Icedome sein, um einen guten Platz zu bekommen.
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„Unser Eisstadion wird zum Hexenkessel werden", spürt Steffen Reiser „eine gewisse Vorfreude und Kribbeln, vielleicht sogar eine kleine Euphorie auf die Zwischenrunde". Der Modus ist neu, verspricht höchste Spannung, garantiert drei Heimpartien in diesem Pre-Play-off-Viertelfinale. Zur Erinnerung: Vergangenes Jahr spielten die Mighty Dogs in dieser Runde lediglich ein Mal vor heimischer Kulisse, gewannen wie auch doppelt auswärts in Memmingen, zogen verfrüht ins Halbfinale ein und kamen nur ein Mal auf die Kosten einer halbwegs vollen Kasse. Diesmal wird das sicherlich zwei Mal der Fall sein und auch dann zum Abschluss gegen Buchloe, wenn die ersten fünf Partien erfolgreich enden. Schlimmer traf es dank altem Modus letzte Saison überigens die Alligators, die in den Play-downs landeten, sportlich mit dem Klassenerhalt zwar davon profitierten, dass sie den Ligaerhalt schon vor der ersten Runde schafften. Doch weil die Neu-Ulmer zum Zeitpúnkt schon pleite waren, endete die Spielzeit für die Mittelfranken bereits Ende Januar...

Diesmal lief unter dem neuen Spielertrainer Martin Ekrt alles viel besser, erinnerte Hauptrundenplatz drei an die guten alten Zeiten. „Höchstadt ist von der Besetzung her nach wie vor Favorit in der Liga. Die Alligators haben ebenfalls wie wir einen kleinen, aber qualitativ starken Kader", wiederholt Reiser seine Einschätzung vom Frühherbst und warnt seine Schweinfurter, angesichts der beiden Siege in dieser Runde zuhause wie auch auswärts den Gegner bloß nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „In den bisherigen Spielen hatten wir je den Vorteil, dass Höchstadt ein Spiel mehr in kurzer Zeit absolviert hatten und zudem beim Spiel dort etliche Stammkräfte gefehlt haben. Das heißt, wir treffen erstmals auf ausgeruhte Höchstädter und folglich wird´s ein ganz anderes Spiel geben als die in der Vorrunde....", befürchtet der verteidigende Abteilungsleiter. Aus dem Aischtal scheinen sich diesmal einge Fans mehr auf dem Weg nach Schweinfurt zu machen. Zwei volle Fanbusse kündigt der HEC an. Bereits bis Mittwoch gingen im Vorverkauf rund 700 Karten an Sympathisanten beider Vereine.

Sonntag dürften sich dann Anhänger in dreistelliger Anzahl von Unterfranken aus auf den Weg nach Buchloe begeben. Auch gegen den dritten Gruppengegner aus Selb (Hin- und Rückspiel gegen die Wölfe stehen am 20. und 22. 02. an) gewannen die Mighty Dogs bekanntlich beide Hauptrundenpartien. Gegen Buchloe jedoch reichte es nur zu einem Zwei-Punkte-Sieg im Penaltyschießen. Auswärts bei den Pirates endete erst zum Jahresfinale 2008 das Match mit 5:2 aus Sicht der Gastgeber. Ohne die erkrankten Sergej Waßmiller und Benedikt Waldner mussten die Dogs da jedoch auskommen. Diesmal dürften bis auf Markus Ploss (Handverletzung) alle Mann an Bord sein.

„Buchloe spielt getreu dem Motto, ´hinten kompakt und dicht stehen und nach voren die nicht ganz so üppigen Chancen konsquent nutzen´", spricht Reiser über gerade mal 98 Hauptrundentore des ESV (der ERV schoss 169) und die beachtlichen 86 Gegentreffer, keine drei also im Schnitt, während die Hunde 127 und mehr als vier kassierten. „Mit der Taktik sind die Pirates 30 Spiele ganz gut gefahren. Buchloe ist das von mir schon vor der Saison prophezeite Überraschungsteam. Mal schauen, ob in Buchloe jetzt, nachdem die Klasse sicher gehalten wird, der Biss der Mannschaft aufrecht erhalten werden kann." Bei den Schweinfurtern ist man jedenfalls heiß darauf, mit mindestens drei Zählern am Wochenende die Weichen für das Halbfinale zu stellen.

In der anderen Viertelfinalgruppe treffen am Wochenende erstmals Memmingen, Peißenberg, Erding und Dorfen aufeinander. In den beiden Abstiegsrunden haben es einerseits Waldkraiburg, Nürnberg, Königsbrunn und Pfronten sowie Sonthofen, Dingolfing, Germering und Pfaffenhofen miteinander zu tun.
 
Eishockey-Bayernliga:
ERV Schweinfurt Mighty Dogs - Höchstadter EC Alligators (Freitag, 20 Uhr, Icedome)
ESV Buchloe Pirates - ERV Schweinfurt Mighty Dogs (Sonntag, 17 Uhr)

Und hier noch eine aktuelle Pressemitteilung der Mighty Dogs:
Für das bevorstehende Derby zum Auftakt der Viertelfinalrunde am Freitag, 13.02.09 um 20.00 Uhr im Schweinfurter Icedome gegen die Höchstadter Alligators haben die Mighty Dogs bereits 700 Karten im Vorfeld abgesetzt. Allein von der Aisch werden mehrere hundert Gästefans erwartet, die zudem durch einige Anhänger der Haßfurt Hawks verstärkt werden dürften, die in ihrer Landesliga-Aufstiegsrunde spielfrei haben. Beim ERV Schweinfurt rechnet man mit ca. 2500 Zuschauern; um den Andrang an den Kassen beherrschbar zu halten, wird deshalb seitens der Mighty Dogs darum gebeten, sich möglichst rechtzeitig auf den Weg in den Icedome zu begeben. Parkmöglichkeiten gibt es direkt an der Willi-Kaidel-Straße, am Hainig sowie auf dem Volksfestplatz. Die frühen Gäste erwartet im Fanbereich hinter dem Icedome noch ein Schmankerl: Während der "Happy Hour" zwischen 18.00 und 1900 Uhr kostet 1 Pils nur 1 Euro - ein Präsent des Sponsors Brauerei Roth.

Horling



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