Hallensport der Region: Eltmanns erwartete Pleite
Basketball I: Überzeugend war es nun nicht unbedingt. Doch mit dem am Ende hauchdünnen 65:62 kamen die zwischenzeitlich schon mit 17 Punkten gegen den Tabellennachbarn aus Trier führenden Brose Baskets wenigstens zu zwei wichtigen Zählern. Filiberto Rivera und Predrag Suput trugen16 beziehungsweise 15 Punkte dazu bei. Manager Wolfgang Heyder sprach zuvor schon trotz der Misere Trainer Chris Fleming das Vertrauen aus. Als Neunter sind die Bamberger trotzdem noch nicht auf Play-off-Kurs. Bei Tabellennachbar Walter Tigers Tübingen sollte am Samstagabend deshalb schon besser noch ein weiterer Sieg her.
Basketball II: Fete, Feier, olé! Das 85:54 gegen Ansbach reichte den Würzburg Baskets, um vorzeitig die Meisterschaft in der 1. Regionalliga einfahren zu können. Rund 3000 Fans sahen in der s.Oliver-Arena den Sieg und jubelten um so mehr, als die Pleite von Verfolger Leipzig in Leitershofen bekannt wurde. Somit ist der Rest der Saison nur noch Schaulaufen für die Würzburger, die am Mittwoch, den 11. März, 20 Uhr. In der Georg-Wichtermann-Halle in Schweinfurt im nordbayerischen Pokalfinale auf die DJK Mc Café treffen.
Eishockey: Sie haben ihre Hausaufgaben gemacht, die Hawks des ESC Haßfurt. 4:3 gegen Holzkirchen und 11:5 in Trostberg hieß es am vorletzten Wochenende der Aufstiegsrunde zur Bayernliga. Allerdings machten die Bayreuther parallel bereits ihr Meisterstück und steigen auf. Die Haßfurter können nur noch dann theoretisch Zweiter werden, wenn sie am Freitag in Bayreuth und am Sonntag auch das Rückspiel gewinnen. Dann käme es zu Entscheidungsspielen um einen eventuellen Nachrückerplatz eggen den Zweiten der anderen Gruppe, weiden oder Lindau. Auch die Regensburger machten parallel den Aufstieg in die Bayernliga perfekt, die somit aus nordbayerischer Sicht kommende Saison ein echtes Sahnestück wird.
Handball: So gut wie sicher in die Regionalliga aufgestiegen und da vielleicht bald ein Rivale der Bad Neustädter: Die Rimparer, die nach dem 30:21 über Verfolger Fürstenfeldbruck nun schon neun Punkte Vorsprung haben, ungeschlagen sind - und das lediglich sieben Spieltage vor dem Ende. Rund 850 Zuschauer sahen das recht einseitige Gipfeltreffen. Gastgeber HaSpo Bayreuth dürfte kommenden Sonntag auch nicht unbedingt zum Stolperstein für den Tabellenführer werden.
Volleyball: 1600 Zuschauer jubelten. Allerdings in Friedrichshafen und aufgrund eines völlig einseitigen Matches des Spitzenteams der Bundesliga gegen die SG Eltmann. Nach acht Punkten im ersten Satz schafften die ersatzgeschwächten Unterfranken dann wenigstens noch 19 und gar 22 von mindestens 25 möglichen. Drei der letzten vier Partien müsste die SG gegen weitere Spitzenmannschaften nun schon gewinnen, daher scheint der Play-off-Zug für den momentanen Neunten fast definitiv abgefahren zu sein. Nach einer pause steht am 14. März gegen den Tabellendritten SCC Berlin eine auch zuhause wohl unlösbare Aufgabe an.

Petra K r o l l
Erich V a l t i n
Kerstin W e s t p h a l
Polizei informiert: